Anmeldungen sind ab dem 02. Juli 2026 ab 09.00 Uhr möglich
organisiert von Monika und Klaus-Dieter Schulz - e-Mail: [email protected], Telefon 0172-815 2304
Treffpunkt 13.30 Uhr: Reinbeker Schloss, Schlossstraße 5, 21465 Reinbek erreichbar mit der S-Bahn, Station Reinbek. Danach ca.
10 Minuten Fußweg
zum Schloss. Pkw-Parkmöglichkeiten sind am Schloss
vorhanden.

Schloss Reinbek ist eine offene Dreiflügelanlage, erbaut nach Vorbildern im niederländischen Stil von Herzog Adolf I. Es war zunächst als reines Lustschloss gedacht.
Herzog Adolf, 1526 als Sohn des dänischen Königs geboren, trat er als 18-Jähriger die Herrschaft über sein neugebildetes Herzogtum Schleswig-Holstein-Gottorf an. Sein Land war arm und
verschuldet, so stellte er sich in den Dienst Kaiser Karls V. und wurde ein bedeutender Heerführer.
In England warb er um die Hand Königin Elisabeth I. Wie alle 16 abgewiesenen Freier erhielt er den englischen Hosenbandorden. In seinem Wappen ist die Auszeichnung abgebildet.
Das Schloss wurde Sitz des königlichen Amtmanns. Das Amt Reinbek umfasste ungefähr ein Drittel des heutigen Kreises Stormarn. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erwog man in Kopenhagen, das Gebäude abzureißen, da die Reparaturkosten für eine Dienstwohnung des Amtmannes unangemessen erschienen. Ein Gutachten des berühmten Regierungsbaumeisters C.F. Hansen verhinderte den Abriss.

1867 wurde Schleswig-Holstein eine preußische Provinz. Das Landratsamt war zunächst im Schloss, wurde dann aber nach Wandsbek verlegt und das Schloss 1874 verkauft. Zunächst war es ein Hotel,
dann ein christliches Erholungsheim, bis die Stadt Hamburg 1939 das Schloss erwarb. Das Reichsinstitut für ausländische und koloniale Forstwirtschaft aus Tharandt bei Dresden zog in die Räume.
1943 erhielt zudem das ausgebombte Pharmazeutische Institut der Universität Hamburg hier sein Labor. Nach dem Krieg entstand aus dem Reichsinstitut die Bundesforschungsanstalt für Forst- und
Holzwirtschaft. 1972 kauften die Stadt Reinbek und der Kreis Stormarn gemeinsam das gesamte Areal.
Bis zu seiner Restaurierung war das Schloss kaum im Bewusstsein der Bevölkerung präsent. Das änderte sich mit Beginn der Restaurierung 1977. Zehn Jahre lang wurde der Renaissancebau aus den
vielen Um- und Anbauten der wechselnden Nutzungen mustergültig wieder herausgeschält. Mitarbeiter von Kreis und Stadt entwickelten ein Konzept, das Schloss zum Nutzen der Bevölkerung mit neuem
Leben zu erfüllen. Mit dem Architekten Horst v. Bassewitz gewann man einen Fachmann, der mit Sachverstand und Augenmaß das Schloss in seinen ursprünglichen Zustand versetzte und zugleich
lebendigen Kulturbetrieb ermöglichte. Gleichzeitig wurde der denkmalgeschützte Park neu gestaltet.
Die Führung dauert 1,5 Stunden. Das Schloss ist barrierefrei zu erreichen. Es gibt auch einen Personenaufzug und ein Behinderten-WC.
Im Anschluss an die Besichtigung besteht für uns die Möglichkeit, (auf eigene Kosten) bei Kaffee und Kuchen gemeinsam den Nachmittag ausklingen zu lassen. Bei schönem Wetter kann das auf der
Terrasse stattfinden, sonst im Schlosskaffee. Da eine Platzreservierung nötig ist, bitte ich um eine verbindliche Anmeldung bei Monika Schulz bis spätestens 30. Juni 2026.
Teilnehmerzahl: max. 20 Personen, Preis pro Person 10 € inkl. Eintritt. Gäste zahlen 20 €. Diesen Betrag überweisen Sie bitte bis 30.06.2026 auf das Fahrtenkonto Klaus Kruse, DE49 1001 0010 0021
3631 44.
Mit Birgit und Jürgen Zwirlein, Telefon 040-6022803
Auch im Juli findet wieder unser beliebtes Montagsradeln in die nähere Umgebung statt. Die Radler treffen sich jeweils um 14:00 Uhr an der Poppenbütteler Schleuse (weitere Termine 10. August und 14. September). Ehepaar Zwirlein bittet um Anmeldung an den Veranstaltungstagen bis spätestens 12:00 Uhr. Für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos, Gäste zahlen 10 € pro Person.
mit Petra Possling-Stumpf, Telefon 040-6011028
Treffpunkt S-Bahnhof
Poppenbüttel um 7:55 auf der Brücke, Abfahrt Poppenbüttel 8:08, Abfahrt Hbf. RE3 8:56 Gleis 13.
Die Rückfahrt
ist gegen 17:00 Uhr ab Uelzen geplant.
Für die Fahrt kann das Deutschland- oder Niedersachsen-Ticket genutzt werden, 29 € für die 1. Person, jede weitere Person zahlt 8 €, max. 5 Personen für 61 €.
Uelzen – die süße »Schnuckelstadt« in der Lüneburger Heide (Hamburger Abendblatt 18.10.2025), am Rande der Lüneburger Heide gelegen, hat eine Geschichte, die so vielfältig ist wie die Landschaft,
die sie umgibt. Schon in prähistorischer Zeit lagen Siedlungen an der Ilmenau, einem Fluss, der seit jeher als Lebensader der Region diente.
Im Mittelalter entwickelte sich die Siedlung zu einer befestigten Stadt mit Marktrecht, die sich langsam zu einem Zentrum der Verwaltung und des Handels in der Lüneburger Heide formierte. Die
Stadtmauer, die Glockentürme und die verwinkelten Gassen spiegelten den Alltag einer aufstrebenden Handels- und Verwaltungsstätte wider. Der erste schriftliche Beleg für das Engagement Uelzens im
mächtigen Hansebund stammt aus dem Jahr 1374. Davon zeugen noch heute Fachwerkfassaden, Gebäude der Bachsteingotik und andere historische Ensemble.
Allerdings erhielt die aufstrebende Siedlung Uelzen von Herzog Johann von Braunschweig-Lüneburg schon 1270 die Stadtrechte. Durch die Mitgliedschaft in der Hanse und internationalen Handel kam
Uelzen zu einem gewissen Wohlstand. Jedoch zerstörte ein Großbrand im Jahre 1646 fast alle Häuser. Die Stadt wurde u.a. auch durch den Erlass von Steuern wieder aufgebaut, aber im Jahr 1826 durch
eine erneute Feuersbrunst teilweise zerstört. Die Mitgliedschaft in der Hanse dauerte nur bis ins 16. Jahrhundert, erst 2016 wurde Uelzen wieder Hansestadt.
Das 20. Jahrhundert brachte Zerstörung durch die beiden Weltkriege mit sich. Inzwischen hat sich Uelzen zu einer modernen Kleinstadt mit reicher historischer Substanz entwickelt. Das heutige Nebeneinander gotischer Bauwerke, neuzeitlicher Fachwerkbauten und moderner Gebäude spiegelt die historischen Ereignisse der kleinen Stadt wider.
Eine der Hauptattraktionen von Uelzen ist der Hundertwasser-Bahnhof Uelzen. Magischer Anziehungspunkt in Uelzen ist der märchenhaft schöne Hundertwasser-Bahnhof Uelzen.

Nach den Plänen von Friedensreich Hundertwasser wurde das Gebäude umgestaltet und verbindet heute auf einzigartige Weise Kunst, Ökologie und Moderne. Es gibt ihn nicht ein zweites Mal, den schönen Hundertwasser-Bahnhof Uelzen, der im Rahmen der EXPO 2000 als Außen-Projekt umgestaltet wurde. Das einst wilhelminische Bauwerk, das mit seinen geraden Formen dem Stil der Zeit entsprach, erhielt durch die typischen Elemente Friedensreich Hundertwassers eine völlig veränderte, spielerische Note. Außen ziehen bunte Säulen und goldene Kugeln die Blicke auf sich, im Inneren bezaubern fantasievolle Mosaike in schillernden Farben. Die Gehwege sind leicht uneben, Ecken abgerundet, Kanten nie gerade – typisch für Hundertwasser, der sagte: »Die gerade Linie ist gottlos und unmoralisch.« Licht und Raum schaffen eine ganz besondere Atmosphäre, die den Besuch dieses architektonischen Kunstwerks einmalig macht. Der Künstler, der gleichzeitig als Ökologe um das Wohl der Welt besorgt war, versah die Dächer des Gebäudes und der Bahnsteige nicht nur mit Sträuchern, er schuf die damals größte dachintegrierte Photovoltaikanlage Niedersachsens und erzeugte so umweltfreundlichen Strom aus Sonnenenergie.
Der Weg in die Altstadt führt uns durch den Weg der Steine. 21 fröhlich-bunt bemalte Fels-Skulpturen führen vom Hundertwasser-Bahnhof Uelzen in die Innenstadt. Der deutsch-schwedischen Künstlerin Dagmar Glemme hat Uelzen eine weitere Attraktion, den »Weg der Steine« zu verdanken. 21 Felsen säumen den Weg vom Bahnhof in die Innenstadt – alle 50 bis 100 Meter steht ein zwei bis acht Tonnen schwerer und bis zu drei Meter hoher Granitblock. Die Künstlerin hat auf diesen Steinen einen malerischen Kosmos erschaffen. Fabelwesen, archaische Zeichen und Symbole erinnern an Schamanentum, die Kunst der Indianer, an Sagen und Mythen alter Völker oder die phantastischen Traumbilder Marc Chagalls.

Der Giebel des Gildehauses aus dem 15. Jahrhundert ist mit glasierten Ziegeln und Rankenwerk verziert und vermittelt einen Eindruck davon, wie prächtig viele Häuser vor dem großen Brand 1646
ausgesehen haben. Es ist das einzige noch gut erhaltende Bürgerhaus (dank etlicher Restaurierungen). Während der letzten Kämpfe um Uelzen wurde das Gebäude 1945 ein weiteres Mal zerstört. Allein
die gotische Giebelfassade war noch unversehrt und so ist es der damaligen Eigentümerin zu verdanken, dass sie sich für den Wiederaufbau dieses einmaligen Gebäudes engagiert hat. Im Gildehaus
werden wir zum Mittagstisch erwartet.
Der Bildhauer Karl-Heinz Goedtke, der auch die Till-Eulenspiegel-Skulptur in Mölln schuf, hat die Uelzener Geschichte eines schnippischen Handels in Form der Uhlenköper-Statue umgesetzt. Die
Sage, die sich um einen »Eulenkäufer« dreht, der in der anschließenden Rechtsprechung verliert, zeigt den sympathischen Humor der Uelzener. Die Sage kann in vielen Sprachen in der Stadt- und
Touristinfo angefordert werden. Und wer an der Münze der Statue reibt und mit Kleingeld in der Hosentasche klimpert, soll stets genug Geld haben.
Der 86 Meter hohe Turm der St.-Marien-Kirche inmitten Uelzens ist aus allen Himmelsrichtungen kommend sichtbar. Rund 100 Jahre lang, bis 1400, dauerten die Bauarbeiten dieser gotischen
Hallenkirche. Bemerkenswert ist der Annenaltar in der »Ellerndorfkapelle« – ein Werk einer Lübecker Werkstatt aus dem späten Mittelalter. Ein Tafelbild zeigt die älteste Darstellung eines
Uelzener Bürgermeisters aus dem 16. Jh.
In einer Nische im unteren Teil des inneren Turmes der St.-Marien-Kirche befindet sich das Goldene Schiff, ein Tafelaufsatz aus der späten Hansezeit. Nicht ganz sicher, aber höchstwahrscheinlich
ist das Goldene Schiff ein Mitbringsel des Sohnes eines Uelzener Bürgermeisters aus London. 1598 wurde das Hansekontor des Stalhofes in London von Königin Elisabeth I. geschlossen. Valentin von
Horn, der Sohn des Uelzener Bürgermeisters, brachte daraufhin das Goldene Schiff (Tafelaufsatz) nach Uelzen. Der Kupferkern ist vergoldet und mit zahlreichen Gemmen verziert.
Gegenüber dem Eingangsportal der St.-Marien-Kirche befindet sich die Propstei. Bei Sonnenschein glänzen die lasierten Backsteine der Fassade, die, im Gegensatz zu den anderen Gebäudeteilen,
sowohl den Stadtbrand 1646 als auch die Kämpfe im Jahr 1945 überstanden hat.
Dieses ist ein Überblick über die Dinge, die wir u.a. in Uelzen sehen werden. Es ist eine Mittagspause und ein abschließendes Kaffeetrinken vorgesehen. Für den Mittagstisch werden ein
vegetarisches Gericht, ein Fisch- und ein Fleischgericht angeboten. Die Preise bewegen sich von 12-15 €. Leider steht die Karte für den Mittagstisch für unseren Termin noch nicht fest. Im Kaffee
im Stadtgarten kann sowohl Kuchen als auch leckeres Eis gegessen werden.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um verbindliche Anmeldung bis spätestens 06.07.2026 bei Petra Possling-Stumpf Telefon 040-6011028 oder per E-Mail
[email protected]. Für die Besichtigung mit Führung des Hundertwasser-Bahnhofs und den Rundgang vor und nach der Mittagspause beträgt die Teilnahmegebühr 16,50 € pro Person
(Gäste 26,50 €). Überweisen Sie den Betrag bis spätestens 06.07.2026 mit dem Verwendungszweck »Uelzen 2026« auf das Fahrtenkonto Klaus Kruse, DE49 1001 0010 0021 3631 44. Die Kosten für
Mittagstisch und Kaffeetrinken und ggf. Niedersachsen-Ticket sind individuell zu entrichten.
bis nach Ahrensburg, ca, 8 km organisiert von Detlef Rätz, Tel.040-5361193
Wanderinteressierte melden sich drei Tage vor dem Veranstaltungsbeginn bei Detlef Rätz.
Treffpunkt 10.00 Uhr am Busbahnhof Poppenbüttel, Wentzelplatz.

Das Naturschutzgebiet Höltigbaum liegt direkt an der Bushaltestelle 462, Müllverbrennungsanlage Stapelfeld. Das Naturschutzgebiet ist mit dem angrenzenden Stellmoorer Tunneltal und dem
Ahrensburger Tunneltal ca. 1.000 Hektar groß. Durch seinen nährstoffarmen Boden hat sich in dem Naturschutzgebiet ein steppenartiges Landschaftsbild mit vielen Busch- und Baumgruppen entwickelt.
Wir wandern im nordöstlichen Teilgebiet des Naturschutzgebietes, vorbei an vielen Traubenkirschenbäumchen, die zu dieser Zeit mit ihren leuchtend roten Früchten Vögel und Insekten als Nahrung
dienen. Anschließend geht es sportlich durch einen ehemaligen Eichenkrattwald. Über den Hagener Forst erreichen wir das Stellmoorer Ahrensburger Tunneltal.
Das Moorgebiet überqueren wir auf einer 320 m langen schwimmenden Brücke. So eine Möglichkeit ist in Deutschland einmalig. Anschließend haben wir unser Ziel erreicht und können in Ahrensburg
einkehren.
Für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos, Gäste zahlen 10,00 €.
organisiert von Marianne und Ralf Baier, Telefon 040-60012184; Treffpunkt 9:40 Uhr
im Besucherzentrum »Werkstour«, Neßdeich 189, 21129 Hamburg, Beginn der Führung 10:10 Uhr.
Abfahrt S-Poppenbüttel um 8:02 Uhr, Umstieg Barmbek in die U3 bis Landungsbrücken, 8:45 Brücke 3, HADAG-Fähre 62 Richtung
Finkenwerder,
9:17 Uhr Bus 550 ab Finkenwerder Anlegestelle bis
Haltestelle Airbus.
Bitte bringen Sie Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass im Original mit, da sonst der Einlass ins Werk nicht möglich ist.

Das Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder ist einer der weltweit größten Standorte für den Flugzeugbau mit ca. 16.000 Mitarbeitern. Wir haben die Gelegenheit, bei einer Werksführung über das Gelände auch Einblicke in die Struktur- und Endmontage der A320-Familie zu erleben. Dabei ist auch ein Zugang zu den Besucherbalkonen in den verschiedenen Hallen der Ausrüstungs- und Endmontage der Flugzeuge vorgesehen.
Dauer der Werksführung ca. zwei Stunden. Es gelten folgende Besuchervorschriften: Die Gruppe muss während der Führung zusammenbleiben. Bild und Tonaufnahmen sowie Handybenutzung sind im Werk nicht gestattet. Die Führung ist für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte nicht geeignet.

Die Kosten der Werksführung betragen 32,50 € pro Person, Gäste, sofern Plätze frei bleiben, zahlen 42,50 €. Bitte überweisen Sie diesen Betrag bis 7. Juli 2026 auf das Fahrtenkonto Klaus Kruse, DE 49 1001 0010 0021 3631 44. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb ist eine Anmeldung ebenfalls bis 7. Juli 2026 telefonisch unter Telefon 040-60012184 oder per E-Mail [email protected] bei Marianne Baier erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihr Geburtsdatum und Ihren Geburtsort an, diese Daten sind für die Führung erforderlich.
mit Renate Richthammer Telefon 040-6023064
Treffpunkt: Stormarnplatz am S-Bahnhof Poppenbüttel, Abfahrt 7:00 Uhr
Schwerin, die stolze älteste Stadt im heutigen Mecklenburg-Vorpommern, empfängt uns eingebettet in eine wunderschöne, waldreiche Seenlandschaft. Die spannende Geschichte der Stadt begann einst auf einer kleinen Insel im Schweriner See. Dort, wo heute das Schloss glänzt, befand sich früher eine slawische Burg, die dem Obotritenfürsten Niklot als Sitz diente. Sein Volk, die Obotriten, besiedelte vom 8. bis zum 12. Jahrhundert weite Teile des heutigen Mecklenburgs. Doch die Zeiten änderten sich: Im Jahr 1160 fiel Niklot während der Feldzüge Heinrichs des Löwen. Der geschäftige Sachsenherzog erkannte sofort die strategische Prachtlage der Insel, ließ die zerstörte Slawenburg kurzerhand durch eine neue Festung ersetzen und besetzte sie mit seinen Grafen. Für Heinrich war dieser Ort ein entscheidender Stützpunkt, um seine Macht im Norden zu festigen. So kam es, dass er Schwerin im Jahr 1164 die Stadtrechte verlieh und damit offiziell zum Stadtgründer wurde – wer heute über den Marktplatz spaziert, kann sein Denkmal, die berühmte Löwenstatue, gar nicht übersehen.

Auch den Grundstein für den imposanten Schweriner Dom legte Heinrich der Löwe. Ursprünglich als romanischer Bau geweiht, wurde die Kirche später im gotischen Stil prachtvoll erneuert und ist heute als das älteste Bauwerk der Stadt ein wahrer Ruhepol. Im Jahr 1358 kehrte die Geschichte gewissermaßen zu ihren Wurzeln zurück, als Niklots Nachfahren die Grafenwürde erwarben. Fortan diente das Schloss bis ins 20. Jahrhundert als glanzvolle Residenz der mecklenburgischen Herzöge.
Das imposante Schweriner Schloss selbst ist ein echter Verwandlungskünstler: Ab 1560 wurde es im Stil der Renaissance umgebaut, bevor Großherzog Friedrich Franz II. ihm zwischen 1843 und 1857 sein heutiges, märchenhaftes Gesicht im Stil des Historismus verlieh. Heute ist das malerische Schloss nicht nur das unverkennbare Wahrzeichen der Stadt, sondern auch ein lebendiges Museum und der Sitz des Landtags. Als frisch gekürtes UNESCO-Welterbe lädt es uns ein, in die höfische Pracht vergangener Tage einzutauchen.
Gemeinsam mit zwei fachkundigen Stadtführern erkunden wir in einem 1,5-stündigen Rundgang die historische Altstadt. Ein besonderer Höhepunkt ist die anschließende Führung im Schweriner Dom.

Das gotische Bauwerk besitzt den höchsten Kirchturm Mecklenburgs und beherbergt die berühmte romantische Ladegast-Orgel (1868-1871). Neben dem filigranen neugotischen Kreuzaltar sind die modernen
blauen »Lichtbogen«-Fenster des Künstlers Günther Uecker (13.03.1930-10.06.2025) ein beeindruckendes zeitgenössisches Highlight.
In der »Herzoglichen Dampfwäscherei« verweilen wir schließlich ein wenig und stärken uns beim gemeinsamen Mittagessen. Der Name des Restaurants war einst tatsächlich Programm, denn in diesem
historischen Gebäude wurde früher die Wäsche der herzoglichen Familie und ihrer Bediensteten gereinigt.
Für unser leibliches Wohl stehen folgende drei Gerichte zur Auswahl: Klassisch: Schweineschnitzel mit Rahmpfifferlingen und Petersilienkartoffeln; Maritim: Gebratenes Lachsfilet mit
Pfifferlingen, Gnocchi und Dijon-Senf-Sauce; Vegetarisch: Penne mit Rahmpfifferlingen, Rucola und Parmesan. Ein kleiner Verdauungsspaziergang führt uns im Anschluss daran zum Schweriner Schloss
mit seinen prächtigen Parkanlagen.

Den Abschluss unserer Reise bildet schließlich ein gemütliches Kaffeetrinken im »Rauchhaus Möllin«. Diese historische Hofanlage von 1796 ist eine Besonderheit norddeutscher Baukunst. Da das Haus
ursprünglich keinen Schornstein besaß, zog der Rauch des offenen Feuers durch das gesamte Gebälk, was zur Konservierung des Holzes und zum Räuchern von Vorräten direkt unter dem Dach genutzt
wurde.
Das »Rauchhaus« serviert uns zum Abschluss den Klassiker unter den Kaffeegedecken: Auf den Tischen steht eine Auswahl an Blechkuchen mit Apfel-Streusel und Zitrone bereit, und für jeden Gast wird
zusätzlich ein Stück der hausgemachten Rauchhaustorte – eine Mandarinen-Quark-Sahne-Torte – gereicht. Dazu werden Kaffee und Tee »satt« serviert, sodass wir in gemütlicher Runde die Eindrücke des
Tages Revue passieren lassen können. Mit vielen neuen Eindrücken und schönen Impressionen machen wir uns im Anschluss an diesen erlebnisreichen Tag auf den Heimweg nach Poppenbüttel.
Unsere Tagestour ist nicht ganz barrierefrei, festes Schuhwerk wird empfohlen. Anmeldungen –
bitte mit Wahl des Mittagessens – nimmt Renate Richthammer bis 10. Juli 2026 telefonisch unter 040-6023064 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.
Die Kosten für die Busfahrt, sämtliche Führungen und Trinkgelder sowie das Mittagessen und Kaffeegedeck betragen pro Person 91,00 € (Gäste 101,00 €) Bitte überweisen Sie diesen Betrag bis
spätestes 10.07.2026 mit dem Verwendungszweck »Schwerin« auf das Fahrtenkonto Klaus Kruse, DE49 1001 0010 0021 3631 44.
Mit Birgit und Jürgen Zwirlein, Telefon 040-6022803 - Treffpunkt 14.00 Uhr an der Poppenbütteler Schleuse
Das Ehepaar Zwirlein bittet um Anmeldung bis spätestens 12:00 Uhr. Für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos, Gäste zahlen 10 € pro
Person.
organisiert von Detlef Rätz, Telefon 040-536 11 93
Treffpunkt 10.00 Uhr am Busbahnhof Poppenbüttel, Stormarnplatz
Wanderinteressierte melden sich drei Tage vor dem Veranstaltungsbeginn bei Detlef Rätz.

Die Wandse ist ein 25 km langer Fluss, der in der Ortschaft Siek entspringt und in die Alster mündet. Wir wandern im mittleren Teilbereich der Wandse. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten
konnten großflächige Parklandschaften geschaffen werden. Diese Landschaft zieht sich wie ein grünes Band bis nach Rahlstedt. Für viele Tiere ist der Park ein schönes Zuhause und für uns Menschen
ein Erholungsraum mit vielen Freizeitmöglichkeiten. Unser Wanderweg wird durch die wertvoll angelegten ökologischen Auenlandschaften mit ihren Teichen und deren Bepflanzung bereichert.
In Rahlstedt besteht die Möglichkeit, sich in einem Restaurant zu erholen und zu stärken. Für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos, Gäste zahlen 10,00 €.
Mit Dr. Rainer Hoffmann. Treffpunkt 12.45 Uhr S-Bahn Poppenbüttel auf der Brücke, Abfahrt mit der S-Bahn 12:58 Uhr.
Es ist eine Alsterschifffahrt der besonderen Art vom Jungfernstieg nach Wilhelmsburg – Dove Elbe – Jungfernstieg und zurück. Boarding-Time am Jungfernstieg ist 13:45 Uhr. Für uns sind an Bord Tische reserviert, bitte nur dort Platz nehmen. Vom Schiff werden wir einen wunderbaren Eindruck von der größten, bewohnten Flussinsel Europas genießen können.

Insider wissen es längst: Die Elbinsel Wilhelmsburg ist eine Reise wert. Insbesondere, wenn man per Schiff über die idyllische Dove Elbe oder auch in ihre angrenzenden Kanäle kommt.
Interessant werden auch die bereits vorgenommenen Änderungen in diesem Sanierungsgebiet sein. Die langjährigen Mitglieder haben im Jahr 2018 bereits eine Fahrt unternommen und können die
Vergleiche zu damals weitergeben.
Vom Anleger 8 am Jungfernstieg führt die Tour durch die Rathaus- und Schaartorschleuse über die Norderelbe in den Reiherstieg und dann durch den Ernst-August-Kanal. Weiter geht es auf der
attraktiven Wilhelmsburger Dove Elbe, fast bis zur Windmühle Johanna. An Bord können gegen Bezahlung Kaffee und Kuchen und nichtalkoholische sowie alkoholische Getränke erworben werden.
Auf der Tour gibt es fachkundige Informationen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Elbinsel durch den Veranstalter Peter Falke vom Verein Museum Elbinsel Wilhelmsburg e.V., der ein geborener Wilhelmsburger ist. Alle Fahrten beginnen und enden am Jungfernstieg. Anmeldung bis 10.08.2026 bei Dr. Rainer Hoffmann, E-Mail: hoffmann. [email protected] oder Telefon 040-6063134. Die Kosten von 39 € bitte auf das Fahrtenkonto Klaus Kruse, DE49 1001 0010 0021 3631 44 bis 10.08.2026 überweisen (Gäste 49 €).
Mit Birgit und Jürgen Zwirlein, Telefon 040-6022803 - Treffpunkt 14.00 Uhr an der Poppenbütteler Schleuse
Das Ehepaar Zwirlein bittet um Anmeldung bis spätestens 12:00 Uhr. Für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos, Gäste zahlen 10 € pro
Person.
Führung mit Karin Karsten-Licht, Telefon 0170-3305838;
Treffpunkt: 11.00 Uhr Verwaltungsgebäude Ohlsdorfer Friedhof (Friedhofsseite), Fuhlsbüttler Str. 756, 22337 Hamburg, Nähe U/S-Bahnhof Ohlsdorf.

Auf diesem Rundgang durch den dicht bewachsenen, alten Teil des Ohlsdorfer Friedhofs treffen wir auf Engel und andere Skulpturen, ausgestattet mit interessanter Grabsymbolik. Wir besuchen
historische Grabanlagen und erleben dabei ein Stück Hamburger Geschichte. Nach dem ca. zweistündigen Rundgang besteht die Möglichkeit für einen Imbiss im »Lemon Taste« (gegenüber dem
Haupteingang).
Eine verbindliche Anmeldung für Rundgang und Imbiss ist bis 1. September bei Karin Karsten-Licht unter Telefon 0170-3385838 erforderlich. Für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos, Gäste zahlen
10 €. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 15 Personen begrenzt.
organisiert von Detlef Rätz, Telefon 040-536 11 93
Treffpunkt 10.00 Uhr am Busbahnhof Poppenbüttel, Wentzelplatz; Ausgangspunkt: Bushaltestelle 462, Müllverbrennungsanlage Stapelfeld
Wanderinteressierte melden sich drei Tage vor dem Veranstaltungsbeginn bei Detlef Rätz.

Unsere Wanderung beginnt mit einem etwas abenteuerlich anmutenden kleinem Pfad, der neben der noch kleinen Wandse verläuft. Dieser Weg ist mit Büschen und Gräsern dicht bewachsen. Auf einem höher
gelegenen schönen Waldweg geht es weiter. Von diesem Weg aus können wir in die Wandseniederung blicken. Wir verlassen das Wald- und Wandsegebiet und gehen durch eine steppenartige Graslandschaft
zum Stellmoorer Tunneltal. Auf diesem Wanderabschnitt können wir den gutmütigen Landschaftspflegern wie Galloway Rinder, Schafe und Ziegen begegnen. Unten im Tunneltal gehen wir auf kleinen
Pfaden und abwechslungsreichen Landschaften weiter nach Rahlstedt.
In der Bäckerei Braaker Mühle können wir uns erholen und stärken. Für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos, Gäste zahlen 10 €.
mit Mathias Hattendorff, Telefon 040-5000592
Treffpunkt: Stormarnplatz am S-Bahnhof Poppenbüttel,
Abfahrt pünktlich um 8:15 Uhr
»500 Jahre Heinrich Rantzau« – Zahlreiche Veranstaltungen erinnern in diesem Jahr in Schleswig-Holstein an den bedeutenden Mann, der am 11. März 1526 auf der unweit von Itzehoe gelegenen Steinburg geboren wurde. Der Vater Johann Rantzau schickte den Jugendlichen nach Wittenberg, wo er Gast in den Häusern von Luther und Melanchthon war. Nach 1548 hielt er sich eine Zeit lang am prunkvollen Hof Kaiser Karls V. in den spanischen Niederlanden in Brüssel auf. 1559 diente er als Kriegsrat unter seinem Vater bei dessen siegreichen Feldzug gegen die Bauernrepublik Dithmarschen.
Er wurde Amtmann von Segeberg und später auch Statthalter im königlichen Teil der Herzogtümer und damit Stellvertreter des Landesherrn. Nach dem Tod des Vaters war er der herausragendste
Repräsentant der schleswig-holsteinischen Ritterschaft.
Von König Christian III. und danach vor allem von dessen Sohn, König Friedrich II., wurde Heinrich Rantzau als geschätzter Ratgeber mit diversen diplomatischen Missionen betraut. In seinen
umfassenden »Relationen« (Berichten) informierte Rantzau, der über ein weit verzweigtes Korrespondentennetz verfügte, den König über politische Neuigkeiten aus dem Ausland. Der Statthalter
unterhielt Kontakte zu Fürsten, Staatsmännern, Gelehrten und Künstlern in ganz Europa.
Er förderte die Herausgabe von topographischen und historischen Werken, z.B. den berühmten Städteatlas des flämisch-deutschen Kupferstechers Frans Hogenberg und des Kölner Verlegers und
Domherren Georg Braun mit vielen Ansichten aus den Herzogtümern und aus den nordeuropäischen Ländern.
Er ließ die von seinem Vater angelegte Breitenburg ausbauen, mit Kunstkammer und Bibliothek. Gerühmt wurde auch der im Stil der italienischen Renaissance angelegte Ziergarten. Nach Beendigung der
Umbauarbeiten am Breitenburger Hauptsitz errichtete er in Wandsbek ein komplett neues Schloss. Später u.a. auch in Nütschau. Dazu kamen weitere Erwerbungen und Bautätigkeiten.
Ob er jemals auf seinem Wellingsbütteler Besitz gewesen ist, ist unbekannt. Aber aus den überlieferten Quellen wissen wir, dass er 1580 seinem dortigen Pächter u.a. 3 Mutterpferde, 5 Kühe, 4
Zuchtochsen, 6 Sommerkälber, 211 Schafe, 4 Ziegen, 12 Sommerferkel, 10 Gänse, 10 Hühner und 6 Pfund Flachs liefern ließ. Bei seinem Lebensende besaß Heinrich Rantzau 18 Güter in Dänemark, in
Schleswig und Holstein sowie in der Grafschaft Hoya. Dazu kamen 39 Säge-, Papier-, Pulver- und Kupfermühlen.
Sein besonderes Interesse galt der Astrologie und Astronomie. 1588 ließ er von einer seiner holsteinischen Papiermühlen Druckpapier an Tycho Brahe liefern, der auf der Insel Hven im Öresund,
unweit von Kopenhagen, eine »Sternenburg« aufgebaut hatte. Einige Jahre später gewährte er dem berühmten Astronomen nach dessen Streit mit König Christian IV. Asyl auf Schloss Wandsbek.
Auf unserer Exkursion werden wir noch mehr spannende Geschichten über Heinrich Rantzau erfahren. Wir beginnen mit einer Führung durch die Innenstadt von Itzehoe, wobei natürlich die St.
Laurentii-Kirche und der idyllische Klosterhof wichtige Anlaufpunkte sein werden.
Der Ständesaal neben dem alten Rathaus war der Tagungsort der holsteinischen Provinzialstände im Jahr 1834 – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum demokratischen Parlamentarismus in
Schleswig-Holstein. Hier sehen wir auch Karl den Großen, der natürlich mit der Geschichte des Parlamentarismus nichts zu tun hat. Seine Verbindung zu Itzehoe ist eine andere.
Zum Mittagessen kehren wir in »Himmel & Erde« ein. Das Restaurant (in einem wunderschönen Stadthaus aus dem 18. Jahrhundert) wird im Rahmen eines vorbildlichen Inklusionsprojekts betrieben.
Dort stärken wir uns für das weitere Programm, das mit einer Führung im Prinzesshof durch die Sonderausstellung zu Heinrich Rantzau fortgesetzt wird. Am Rande bleibt noch die Zeit für einen
Einblick in das Leben des niederdeutschen Erzählers Johann Hinrich Fehrs. Die »Fehrs-Gilde« ist den Freunden der plattdeutschen Sprache ein Begriff. Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen.
Krönender Abschluss ist der Besuch in Breitenburg, wo wir einen exklusiven Einblick in die Geschichte dieser bedeutenden Schlossanlage erhalten. Dort erfahren wir auch etwas über andere
prominente Mitglieder des uradeligen Geschlechts der Rantzaus. Außerdem treffen wir Hans Christian Andersen.
Für das Mittagessen werden uns zwei Gerichte zur Auswahl stehen. Die Küche legt großen Wert auf regionale und saisonale Produkte. Detaillierte Angaben folgen nach der Anmeldung bis 21. August
2026 bei Mathias Hattendorff, Telefon 040-5000592 oder [email protected]. Die Kosten für die Busfahrt, Eintritt, Führungen und Trinkgelder sowie Mittagessen und Kaffeetrinken betragen
95 € (Gäste 105 €) pro Person. Diesen Betrag überweisen Sie bitte bis 21.08.2026 auf das Fahrtenkonto Klaus Kruse DE49 1001 0010 0021 3631 44.
Organisiert von Detlef Rätz, Telefon 040-5361193
Treffpunkt 10.00 Uhr, Bushaltestelle Poppenbüttel Stormarnplatz; Wanderinteressierte melden sich drei Tage vor
Veranstaltungsbeginn bei Detlef Rätz.

Hamburgs Norden ist mit seinen vielen bepflanzten Grünstreifen und Grünflächen geradezu ideal, um zu entspannen. Hier liegen grüne Oasen sehr dicht beieinander. Hinzu kommen die vielen Gärten der
Anwohner. Von oben betrachtet ähnelt dieses Gebiet einem großen Naturpark. Durch die städtebaulichen Gegebenheiten lassen sich viele Wege so miteinander verknüpfen, dass dabei abwechslungsreiche,
interessante Wanderwege durch grüne Landschaften entstehen. Einen solchen Wanderweg wollen wir gehen.
Unser Ausgangspunkt für diese Wanderung ist die HVV-Haltestelle »Am Damm«, in Bramfeld. Für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos, Gäste zahlen 10,00 €.
organisiert von Irene Petersen, Telefon 040-6019282
Führung mit Musik der jeweiligen Zeit der Lebensabschnitte Helmut Schmidts. Treffpunkt: Kattrepel 10.

In dieser Ausstellung erfahren wir etwas über Helmut Schmidt und die Themen, die für ihn in seiner Arbeit prägend waren, eine gerechte Wirtschaftsordnung, die europäische Einigung, der Erhalt einer offenen und demokratischen Gesellschaft, aber auch Dialog und Verständigung zwischen den Weltreligionen. Helmut Schmidt war nicht nur Politiker, sondern auch der Musik und Kunst zugewandt. Mit Justus Frantz und Siegfried Lenz verband ihn eine langjährige Freundschaft. Mit seiner Frau Loki Schmidt, die er schon als Kind in der Schule kennengelernt hatte, war er 68 Jahre verheiratet.
Nachdem er nach einem konstruktivem Misstrauensvotum als Kanzler zurücktreten musste, setzte er sich nicht zur Ruhe, sondern wurde Mitherausgeber der Wochenzeitung »Die Zeit«. Helmut Schmidt war Sozialdemokrat, Bundestagsabgeordneter, Verteidigungsminister, Finanzminister und nach Willy Brandts Rücktritt dann Bundeskanzler. Er ist den Hamburgern aber ganz besonders in Erinnerung als Innensenator in Hamburg zur Zeit der großen Sturmflut 1962. Viele Hamburger verdanken ihm durch sein unbürokratisches Handeln, indem er nicht nur die Bundeswehr, sondern auch europäische Streitkräfte und Hilfsorganisationen eigenmächtig ohne formale Befehlsgewalt anforderte, sicher ihr Leben. Als er dann nach Willy Brandts Rücktritt Kanzler wurde, musste er viele Krisen bewältigen.

In den 70er-Jahren die Ölkrise, den RAF-Terrorismus, Entführung und Tötung von Martin Schleyer, die Entführung der Lufthansa-Maschine Landshut, die Durchsetzung des Nato-Doppelbeschlusses
(Angebot an Verhandlung und Begrenzung der nuklearen Mittelstreckenraketen aber auch Drohung mit Nachrüstung, sollte die damalige Sowjetunion nicht einlenken). Die europäische Einigung war für
Helmut Schmidt durch seine Erfahrungen als Soldat im Zweiten Weltkrieg eine Herzensangelegenheit. Sein Lebensthema war die Demokratie.

Schmidt fand die Anerkennung und Freundschaft der großen Staatsmänner und Politiker der Welt. Er empfing zuhause in seinem Reihenhaus am Neuberger Weg in Hamburg-Langenhorn z.B. Henry Kissinger,
Giscard d‘Estaing, Breschnew, und auch König Juan Carlos I. und Königin Sophia von Spanien waren dort zu Gast.
Anmeldung bitte bis 7. Oktober 2026 bei Irene Petersen. Den Kostenbeitrag in Höhe von 15,00 € (Gäste 25,00 €) für die Führung überweisen Sie bitte bis 7. Oktober 2026 auf das Fahrtenkonto Klaus
Kruse, DE 49 1001 0010 0021 3631 44.
in
Duvenstedt im Restaurant »Krögers Kastanie«
Organisiert von Klaus Kruse,
Telefon 040-6022740; Treffpunkt ab 12:30 Uhr Krögers Kastanie, Specksaalredder 11,
Bus 276 (Richtung Ohlstedt) ab S-Bahn
Poppenbüttel bis Haltestelle Duvenstedter Triftweg, dann ca. 230 Meter zu Fuß.
In der festlich gedeckten »großen Stube« im Traditionsrestaurant »Krögers Kastanie« erwartet uns nach der Begrüßung ein klassisches Drei-Gänge-Menü mit drei verschiedenen Hauptgerichten zur
Auswahl: Kürbiscremesuppe; A. Grünkohl komplett mit Kochwurst, Kassler und Röstkartoffeln; B. Gänsekeule mit Rotkohl, Rosenkohl; C. Lachs im Kartoffelmantel; Rote Grütze mit Vanillesoße. Nach dem
Essen werden einige Mitglieder uns mit ihren Beiträgen und Darbietungen unterhalten.
Die Kosten betragen 65,00 € (Gänsekeule 70,00 €) pro Person (Gäste 75,00 €) inkl. Begrüßungsgetränk und Wasser am Tisch. Bitte überweisen Sie diesen Betrag bis 10.11.2026 auf das Fahrtenkonto
Klaus Kruse, DE49 1001 0010 0021 3631 44. Geben Sie bitte bei Ihrer Anmeldung bei Klaus Kruse, Telefon 040-6022740 oder E-Mail [email protected], bis spätestens 31.10.2026 das von Ihnen
gewünschte Hauptgericht an.