organisiert von Detlef Henert, Telefon
040 6480518 oder 0159 06626809
Treffpunkt 14.00 Uhr
direkt vor dem Hotel, Neuer Jungfernstieg 0-14

Das Hotel "Vier Jahreszeiten", direkt an der Binnenalster gelegen, ist weit über die Grenzen Hamburgs bekannt und wird mit 5-Sternen-Luxus klassifiziert, 156 Zimmer mit historischem Charme sowie
exquisiten Restaurants und Bars.
Nach der Führung gibt es an für uns reservierten Tischen in der legendären Wohnhalle des Hotels gegen 15:00 Uhr Kaffee und Kuchen, diesen zahlt jeder selbst.
Die Führung dauert knapp eine Stunde und ist kostenlos. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl von nur 12 Personen ist eine verbindliche Anmeldung unbedingt erforderlich. Gäste zahlen 10 € auf das
Fahrtenkonto Klaus Kruse, DE49 1001 0010 0021 3631 44. Alternativ gibt es einen zweiten Termin am 21.01.2026.
um 15.00 Uhr im Forum Alstertal (neben AEZ), Kritenbarg 18, 22391
Hamburg
S-Bahn Poppenbüttel, Ausgang Wentzelplatz Richtung AEZ, (Parkmöglichkeit für Pkw im AEZ)
Tagesordnung:
1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
2. Totenehrung
3. Bericht des 1. Vorsitzenden
4. Bericht des Schatzmeisters
5. Bericht der Revisoren
6. Entlastung des Vorstandes
7. Bericht der Schriftleitung
8. Wahl der Ehrenvorsitzenden
9. Verschiedenes
Evtl. Anträge zur Tagesordnung bitte bis 31. Januar 2026 schriftlich an Klaus Kruse, Heegbarg 13, 22391 Hamburg bzw. E-Mail: [email protected]
Aus organisatorischen Gründen ist eine verbindliche Anmeldung bis 31. Januar unbedingt erforderlich bei Reinhard Vatterodt , Telefon 0176-49101902 bzw. E-Mail [email protected]
von der Quelle bis zur Mündung, organisiert von Detlef Rätz,
Telefon 040-5361193, Treffpunkt 10.00 Uhr am Busbahnhof Poppenbüttel, Wentzelplatz

Ausgangspunkt ist die ÖPNV Haltestelle Am Ehrenmal. Von dort gehen wir auf gut begehbaren Wegen zum Bramfelder Teich und Bramfelder See. An dessen Süd-Ost-Ufer entspringt die Seebek, ein
renaturierter Bach, der mit seinem wild wuchernden Pflanzenwuchs zum Wandern einlädt.
Nach ca. 8 km erreichen wir Wandsbek-Gartenstadt. In der Konditorei Nehberg können wir uns anschließend bei Kaffee und Kuchen entspannen.
Wanderinteressierte melden sich bitte für genauere Informationen drei Tage vor Veranstaltungsbeginn bei Detlef Rätz. Für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos, Gäste zahlen 10 €.
organisiert von Margret Spohn, Telefon 040-602 13 47Treffpunkt: S-Bahn Poppenbüttel auf der Brücke, 8:45 Uhr
Die BallinStadt zeigt die Geschichte der Auswanderung von Beginn des 16. Jahrhunderts bis hinein in unsere Gegenwart.
Als die ursprünglichen Auswandererbaracken auf der Veddel abgerissen werden sollten, um einer Hafenanlage Platz zu machen, ergriff Albert Ballin die Chance, seine schon 1893 entwickelten Pläne
für den Bau einer großen Auswandereranlage zu verwirklichen. 1901 ließ der HAPAG-Reeder die ersten Auswandererhallen errichten. Dort konnten zu diesem Zeitpunkt 1.200 Menschen untergebracht
werden. Doch schon nach drei Jahren war es nötig, die Anlage erheblich zu erweitern. So entstand eine richtige Kleinstadt, zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Auswanderer. Bis zur
Fertigstellung investierte Ballin insgesamt rund 3 Millionen Mark.

Das Museum präsentiert in den ehemaligen Auswandererhallen die Geschichte der Auswanderung aus Hamburg seit dem 19. Jahrhundert. Vor mehr als 100 Jahren waren die Auswandererhallen für viele Menschen die letzte Station auf dem europäischen Kontinent. Damit wurde Hamburg für tausende Menschen zum »Tor zur Welt«. Gründe für die Migration in die Fremde waren schon damals Armut und politische Verfolgung. Denn eines wird über die Jahrhunderte deutlich: All die Träume und Hoffnungen der Menschen auf eine bessere Zukunft sind zeitlos.

Geplant ist ein halbstündiger Vortrag über das Museum. Danach besteht die Möglichkeit, sich nach Belieben die Ausstellung anzusehen.
Die Kosten für Eintritt und Vortrag betragen 17,00 € (Gäste 27,00 €). Ein Besuch des dortigen Restaurants ist möglich und muss selbst bezahlt werden. Verbindliche Anmeldung bitte bis spätestens
9. März bei Margret Spohn.
Den Kostenbeitrag überweisen Sie bitte bis zum 9. März 2026 auf das Fahrtenkonto Klaus Kruse, DE49 1001 0010 0021 3631 44
organisiert von Petra Possling-Stumpf, Telefon 040-6011028, 0173-3689045 (auch WhatsApp), petra.posslingstumpf@googlemail.
Treffpunkt am S-Bahnhof Poppenbüttel, 9:20 Uhr.
Unser Reisebus steht 20 Minuten vor 11 Uhr an der Haltestelle »HafenCity Universität« (U4, gegenüber der Universität). Rückkunft am selben Ort.

Erleben Sie den größten deutschen Seehafen aus einer völlig neuen Perspektive. Hafenterminals sind weltweit Sicherheitsareale, und für die Öffentlichkeit heißt es dann: »Zutritt verboten!« Für uns nicht. Die Tour der Giganten zeigt Ihnen als Kooperationspartner der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) exklusiv den Hamburger Hafen hinter den Kulissen.
Im ersten Teil zeigt die rund dreistündige Bustour die Entwicklung des Hamburger Hafens über mehr als 800 Jahre wie auf einer Zeitreise. In der historischen Speicherstadt und an den
»50er-Schuppen«, den ältesten erhaltenen Hafenanlagen des Hamburger Hafens, lebt die Zeit des konventionellen Güterumschlags mit Kisten, Säcken und Fässern noch einmal auf.

Bei der Fahrt über die Köhlbrandbrücke genießen Sie aus fast 60 m Höhe den faszinierenden Blick aus der Vogelperspektive über das riesige Hafengebiet. Danach schaltet unser Busfahrer die
markanten Warnleuchten auf dem Dach ein – und wir bringen Sie mitten hinein ins Geschehen: Riesige Containerbrücken, hochbeinige Van-Carrier, fahrerlose Transportplattformen – wir entführen Sie
in die aufregende Welt der Logistik.
Während der Rundfahrt erläutern fachkundige Guides alle technischen und logistischen Details und lassen keine Frage unbeantwortet, Dauer: ca. drei Stunden – inklusiver kurzer Pause (WC-Besuch
möglich).
Die Kosten von 43,00 € (Gäste 53,00 €) für den Besuch des Containerhafens überweisen Sie bitte bis zum 15.02.2026 auf das Fahrtenkonto Klaus Kruse, DE49 1001 0010 0021 3631 44. Verbindliche
Anmeldung bis spätestens 15.02.2026.
organisiert von Detlef Rätz, Telefon 040-536 11 93
Treffpunkt 10.00 Uhr am Busbahnhof Poppenbüttel, Wentzelplatz

Wir verlassen gleich die Hauptstraße, um auf schmalen Pfaden an der Lottbek zu wandern. Anschließend durchqueren wir ein Naturschutzgebiet, umwandern den Bocksberg und erreichen den Bredenbeker
Teich. Damit wir freie Sicht auf die schöne Teichlandschaft erhalten, gehen wir auf einem kleinen ausgetretenen Weg im Wald am Ufer des Bredenbeker Teiches. Fast übergangslos geht es weiter durch
einen sehenswerten Erlenwald in Ahrensburg. Dort gibt es mehrere Möglichkeiten, sich zu erholen und zu stärken.
Wanderinteressierte melden sich bitte für genauere Informationen drei Tage vor Veranstaltungsbeginn bei Detlef Rätz, für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos, Gäste zahlen 10,00 €.
organisiert von Ivana Henert, Tel. 040-6480518 oder 0159-06667347
Treffpunkt um 14:40 Uhr am U-Bahnhof Buckhorn, wir gehen
gemeinsam zum Maetzelhaus in Volksdorf, Langenwiesen 15

Wir bekommen eine Führung durch das Haus und den großen Garten der Künstlerfamilie Dorothea Maetzel-Johanssen und dem Künstler und Architekt Emil Maetzel, dessen Tochter Monika Maetzel anerkannte Keramikerin ist. Das Haus steht unter Denkmalschutz.

Im Jahr 2003 gründeten engagierte Leute aus Volksdorf den Verein Freundeskreis Kunsthaus Maetzel e.V. Bei unserer Führung erfahren wir Geschichten über das Leben des Künstlerpaars, die
bedeutende Persönlichkeiten der Hamburger Sezession waren.
Hier treffen sich viele Künstler der damaligen Zeit.
Das Haus wurde 1924-1926 von Emil Maetzel und Fritz Schumacher gebaut mit einem großen Garten und eigenem Biotop sowie einer Memorialanlage. Die Führung ist kostenlos. Gäste zahlen 10 €.
Eine Anmeldung ist ab 02.01.2026 bei Ivana Henert erforderlich.
mit Dr. Inge Blatt (Telefon 040-5365337) und Birgit und Jürgen Zwirlein (Telefon 040-6022803);
Treffpunkt um 14 Uhr Poppenbütteler Schleuse,
14:30 Uhr Ohlsdorfer Friedhof, Eingang
Hoheneichen
Im Rahmen des traditionellen Montagsradelns fahren wir am 11. Mai durch den Ohlsdorfer Friedhof. Wir besuchen Einzel- und Sammelgräber von Weltkriegssoldaten verschiedener Nationen, von Bombenopfern, von Verfolgten des NS-Regimes und von Widerstandskämpfern.

Angestoßen durch bürgerschaftliches Engagement wurden seit Ende des Zweiten Weltkrieges Mahnmale für den Frieden geschaffen.
Dies findet seinen Ausdruck in der Gestaltung der Gedenkstätten und durch Kunstwerke. Wir besichtigen die einzelnen Orte und betrachten ihre Botschaft vor dem Hintergrund geschichtlicher und
politischer Zusammenhänge.
Das Ehepaar Zwirlein bittet um Anmeldung an den Veranstaltungstagen bis spätestens 12:00 Uhr. Für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos, Gäste zahlen 10,00 €. Der nächste Termin ist am 8. Juni
2026.
mit Renate Richthammer, Telefon 040-602 30 64
Treffpunkt: S-Bahnhof Poppenbüttel um 9:20 Uhr auf der Brücke; Abfahrt
Poppenbüttel um 9:38; Ankunft 10:29 Harburg Rathaus, Ausgang Neue Str./Sand
Harburg, der südwestlichste der sieben Bezirke der Freien und Hansestadt Hamburg, blickt auf eine lange und bewegte Vergangenheit zurück. Seine Geschichte reicht bis in die Jungsteinzeit und
beginnt mit der »Horeburg« – einem Begriff, der im Neuhochdeutschen »Sumpfburg« bedeutet und auf die einst wasserreiche, moorige Landschaft verweist, in der die Siedlung entstand. Der Name
Harburg leitet sich direkt von dieser ursprünglichen Bezeichnung ab. Um den Ort vor den Gezeiten der Elbe zu schützen, wurden frühzeitig Deiche errichtet und Entwässerungssysteme angelegt. So
begann Harburgs Wandel –
von einer befestigten Burganlage hin zu einer lebendigen Stadt mit eigener Identität.

Die erste urkundlich erwähnte Burg in Harburg wurde vermutlich von den Grafen von Stade als Grenzfestung errichtet. Über einen Damm – die heutige Harburger Schloßstraße – war sie mit dem Umland
verbunden. Als der Erzbischof 1257 auf seinen Anspruch auf die Harburg verzichtete, ging sie in den Besitz der Welfen über, genauer gesagt, an das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg.
Entlang des Dammes entstanden erste Siedlungen, und mit dem stetigen Wachstum entwickelte sich Harburg rasch weiter. Bereits 1292 erhielt der Ort die Stadtrechte. Doch erst gegen Ende des 16.
Jahrhunderts etablierte sich Harburg im Süderelberaum als Standort für Gewerbe und Handel.
Zwischen 1527 und 1642 diente die Burg als Residenz einer Seitenlinie der welfischen Herzöge. Unter Herzog Otto I. von Braunschweig-Lüneburg wurde sie zu einem repräsentativen, dreiflügeligen
Schloss ausgebaut. Seine Nachfolger verwandelten die Anlage im Jahr 1642 – mitten im Dreißigjährigen Krieg –
in eine imposante, sternförmige Zitadelle, die Harburgs strategische Bedeutung eindrucksvoll unterstrich.
Das einstige Schloss, dessen Gewölbereste man bei Bauarbeiten wiederentdeckte, gilt als das älteste Bauwerk Harburgs. Seine noch erhaltenen Kellergewölbe und Teile der Außenmauern stammen aus dem
14. Jahrhundert und erzählen von Jahrhunderten voller Wandel und Widerstand. Besonders während der Franzosenzeit (1806-1814) und der Belagerung im Winterfeldzug 1813/14 war Harburg Schauplatz
großer Not und Entbehrung. Erst mit dem Abzug der französischen Truppen am 30. Mai 1814 und der Befreiung durch alliierte Kräfte –
vor allem russische Soldaten – kehrte Hoffnung zurück. Der Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur jedoch nahm viel Zeit in Anspruch.
Im 19. Jahrhundert wandelte sich Harburg zu einem florierenden Industriestandort, insbesondere durch die Ansiedlung der Gummi- und Ölindustrie. Die rasante wirtschaftliche Entwicklung führte zu
einem starken Bevölkerungsanstieg und zur Entstehung neuer Wohnquartiere – darunter das bis heute erhaltene Phönix-Viertel.
Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz wurde Harburg am 1. April 1937 offiziell in den Staat Hamburg eingegliedert. Zwischen 1870 und 1972 entstanden die Elbbrücken, die den Eisenbahnanschluss ermöglichten
und den Ausbau des Seehafens vorantrieben. Ein weiterer Meilenstein war die Gründung der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) im Jahr 1978 – ein Symbol für den Wandel von industrieller
Stärke hin zu wissenschaftlicher Innovation.
Auch Harburg blieb von den dunklen Kapiteln des Zweiten Weltkriegs nicht verschont. Die faschistische Diktatur brachte Verfolgung, Unterdrückung und Gewalt über die Stadt. Der Krieg hinterließ
tiefe Spuren – Zerstörung, menschliches Leid und eine erschütterte Gemeinschaft.

Unser gemeinsamer Rundgang mit Stadtführerin Susanne steht unter dem Motto »Vom Wasser zum Wasser« und beginnt am Harburger Binnenhafen, direkt vor dem Schnellrestaurant »von – bis« am Kanalplatz
8 A. Dieser historische Ort entstand im 17. Jahrhundert im Zuge des Ausbaus der Harburger Festung und war bis ins 19. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum für Handel und Durchreise zwischen
Harburg und Hamburg.
Die Tour führt uns vom Binnenhafen durch Harburgs historische und grüne Seiten bis zum Stadtpark und zur Promenade am Außenmühlenteich. Dort, am idyllischen Seeufer, erwartet uns das Restaurant
»Leuchtturm«, wo wir gegen 13:00 Uhr gemeinsam zu Mittag essen werden. Angeboten wird ein Mittagtisch zum Preis von 19,90 €. Essen und Getränke werden individuell vor Ort bezahlt.
Zum Abschluss verbinden wir unseren Heimweg mit einem Besuch im »Planet Harburg« – der Dependance des Stadtmuseums Harburg. Die Ausstellung bietet spannende Einblicke in die Geschichte und
Entwicklung des Stadtteils.
Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck geht es anschließend zurück nach Poppenbüttel.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um verbindliche Anmeldung bis spätestens 10.06.2026 bei Renate Richthammer, Telefon 040-602 30 64 oder per E-Mail
[email protected].
Die geführte Tour mit unserer Stadtführerin dauert etwa zwei Stunden und verspricht spannende Einblicke in Harburgs Geschichte und Gegenwart. Bitte denken Sie unbedingt an festes Schuhwerk, da
wir auch auf unebenen Wegen unterwegs sein werden.
Die Teilnahmegebühr beträgt 29,00 € pro Person, für Gäste 39,00 €. Wir bitten um Überweisung des Betrags bis spätestens 10. Mai 2026 mit dem Verwendungszweck »Harburg 2026« auf das Fahrtenkonto
Klaus Kruse, DE49 1001 0010 0021 3631 44.
organisiert von Detlef Rätz, Telefon 040-536 11 93
Treffpunkt 10.00 Uhr am Busbahnhof Poppenbüttel, Wentzelplatz

Wir wandern von der ÖPNV-Haltestelle Teichweg in Ammersbek zur Bredenbek. Die Bredenbek ist ein 8 km langer Bach, den wir etwa zur Hälfte entlanggehen, bevor er in die Alster mündet. Auffallend
für dieses kleine Fließgewässer sind Naturwälder, die auf den breiten Uferzonen wachsen. Unser Wanderpfad verläuft meistens am oberen Uferrand, so dass wir in das Hörndiektal und das Rodenbeker
Quellental blicken können. Über den Alsterwanderweg und Wohldorfer Wald erreichen wir den Mühlenteich. Dort können wir uns im Restaurant »Zum Bäcker« entspannen und stärken.
Wanderinteressierte melden sich bitte für genauere Informationen drei Tage vor Veranstaltungsbeginn bei Detlef Rätz. Für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos, Gäste zahlen 10,00 €.
organisiert von Marianne und Ralf Baier, Tel. 040-60012184
Treffpunkt 11.00 Uhr am Hauptbahnhof Hamburg, Ausgang Glockengießerwall

Das erste Hamburger Kontorhaus war der von Martin Haller im Auftrag des Freiherrn von Ohlendorff 1885/86 errichtete und 1967 abgerissene »Dovenhof«. Er entsprach dem Wunsch nach komfortablen,
hafennahen, gut belichteten, mit Zentralheizungen und Aufzügen versehenen sowie variabel nutz- und vermietbaren Büros.
Das eigentliche Hamburger Kontorhausviertel, zwischen Meßberg und Steinstraße gelegen, und teilweise darüber hinaus auch die dortigen Kontorhäuser selbst (Chilehaus, Meßberghof, Sprinkenhof,
Mohlenhof) wurden zusammen mit der Hamburger Speicherstadt im Jahr 2015 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Es hebt sich von den vielen über die Hamburger Innenstadt verstreuten
Kontorhäusern ab.

Die Choleraepidemie von 1892 war Auslöser des Entschlusses des Hamburger Senats, die sogenannten Gängeviertel mit ihren vielen schmalen Gassen (Twieten) und labyrinthartigen Hinterhöfen zu sanieren. Das von Fritz Schumacher geplante Kontorhausviertel (eines der drei Sanierungsgebiete: Südliche Neustadt (1903-1914); nördliche Altstadt mit dem Bau der Mönckebergstraße (1908-1914); südliche Altstadt (1921-1939) mit dem Kontorhausviertel) ist ein über fünf Hektar großes Areal. Es gruppiert sich im weiteren Kreis um den Burchardplatz mit sechs sehr großen Bürokomplexen (Chilehaus (1922-1924, Bauherr: Henry Brarens Sloman, der Importeur von Chilesalpeter war), Ballin-Haus/Meßberghof (1922-1924; 1938 im Rahmen der Eliminierung jüdischer Straßennamen in Meßberghof umbenannt), Sprinkenhof (1927/28, 1930-1932, 1939-1943), Montanhof (1924-1926), Mohlenhof (1928/29) und Miramarhaus (1922-1924)), die zwischen den 1920er- und 1940er-Jahren für hafenbezogene Unternehmen (Reeder, Versicherungsgesellschaften, Kaufleute, Agenten und Makler) errichtet wurden. Der Komplex ist ein Beispiel für die Auswirkungen des raschen Wachstums des internationalen Handels im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Das Kontorhausviertel »war Anfang des 20. Jahrhunderts das erste reine Büroviertel in Europa«.
Berühmte Architekten des Expressionismus – Fritz Höger (Chilehaus und Sprinkenhof mit den durch die Innenhöfe verlaufenden Twieten), Hans und Oskar Gerson (Meßberghof und Sprinkenhof), Hermann Distel/August Grubitz (Montanhof) und Max Bach (Miramarhaus) sowie der »Neuen Sachlichkeit« (Rudolf Klophaus/August Schoch/Erich zu Putlitz (Mohlenhof)) – entwarfen die als Stahlbeton-Skelettbauten konstruierten Kontorhäuser mit Staffelgeschossen und teilweise mit Flachdächern gedeckt, die konsequent mit Backstein verkleidet wurden. Detailbesessen ausgestaltet sind die Entrees und spektakulär die ästhetischen Treppenhäuser mit teilweise bunt gefliesten Wänden und mit heute nicht mehr besetzten prächtigen Pförtnerlogen. Bauplastiken (Fassadenschmuck und Skulpturen von Richard Kuöhl (Chilehaus, Mohlenhof, Miramarhaus), Ludwig Kunstmann (Meßberghof, Sprinkenhof, Montanhof), Hans Wagner (Sprinkenhof) und Lothar Fischer (Meßberghof, ENIGMA-Variationen, 1996/97)) und Buntglasmalereien verzieren diese Kontorhäuser, die den Zweiten Weltkrieg fast unversehrt überstanden haben.

Unser bekannter Stadtführer Hannes Gausmann wird uns durch das Kontorhausviertel führen und neben den Kontorhäusern im eigentlichen Kontorhausviertel auch die Hamburger Kontorhäuser im
Johann-Kontor (Klosterwall 2-8, 2021-2024, diverse Architekten), das Pressehaus (jetzt: Helmut-Schmidt-Haus, Speersort 1; 1938, Architekt: Rudolf Klophaus), das Afrikahaus (Große Reichenstraße
27; 1899, Architekten Martin Haller und Hermann Geißler) und den Laeiszhof (Trostbrücke 1; 1897/98, Architekten: Bernhard G. J. Hanssen/Emil Meerwein/Martin Haller) zeigen.
Die Kosten für diesen ca. zweistündigen Rundgang betragen 16 € (Gäste 26 €) pro Person. Bitte überweisen Sie diesen Betrag bis 11. Mai 2026 auf das Fahrtenkonto Klaus Kruse, DE49 1001 0010 0021
3631 44.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb ist eine Anmeldung bei Marianne Baier unter Tel. 040-60012184 oder E-Mail [email protected] bis 11. Mai 2026 vorzunehmen.
organisiert von Birgit und Jürgen Zwirlein, Telefon 602 28 03
Wir treffen uns um 14.00 Uhr zu unserm beliebten Montagsradeln mit Ehepaar Zwirlein an der Poppenbütteler Schleuse. Das Ehepaar Zwirlein bittet um Anmeldung am Veranstaltungstag bis spätestens 12.00 Uhr. Für Mitglieder ist dieTeilnahme kostenlos, Gäste zahlen 5,00 €
Leitung: Detlef + Ivana Henert in Kooperation mit Peters-Reisen
Treffpunkt ist der Stormarnplatz in Hamburg-Poppenbüttel. Der Reisebus steht ab 6:15 Uhr bereit, pünktliche Abfahrt 6:30 Uhr
Weltkulturerbe in einer ungemein facettenreichen Region: Franken, Europas Mitte, Schmelztiegel der Völker und Kulturen, was hat sich im Laufe der Zeit nicht alles getan. Ein Besuch in seinen Städten ist einfach himmlisch, und fränkischer Vielfalt gemäß hat jede Stadt ihren unverwechselbaren Charakter, setzt dabei besondere kulturelle, architektonische und kulinarische Glanzlichter. Zauberhafte Stadtensembles, ein Ausflug ins ferne Mittelalter, ein Abstecher in die grandiose Barockbaukunst und die Faszination »Gold« stehen im Mittelpunkt dieser Kulturreise durch das so facettenreiche Franken.
Der voraussichtliche Programmablauf im kurzen Überblick:

Donnerstag, 18. Juni 2026: Die Anreise nach Bayreuth wird durch einen Abstecher ins Städtchen Seßlach unterbrochen. Bei einem geführten Bummel werden die interessanten Ecken der
mittelalterlichen Stadt gezeigt.
Freitag, 19. Juni 2026: Nun also eröffnet Ihnen die Festspielstadt Bayreuth die Türen. Historisch gewachsen als markgräfliche Residenz und weltberühmt durch das Wirken von Richard
Wagner. Bayreuths Sehenswürdigkeiten und sein vielfältiges kulturelles Angebot erkunden wir bei einer ausgiebigen Stadtführung, die auch den Besuch des einzigartigen Markgräflichen Opernhaus
einbezieht. Das Haus besteht rund 270 Jahre, ist nach fast sechsjähriger Restaurierung im April 2018 wieder eröffnet worden und zählt seit 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Sonnabend, 20. Juni 2026: Die Tour führt uns heute durch die herrliche Landschaft der fränkischen Schweiz und streift die Orte Tüchersfeld, Pottenstein und Obertrubach, bevor wir
nach Gößweinstein gelangen. Grandios steht dort die Wallfahrtskirche des Balthasar Neumann. Bei einer Führung und einem Orgelkonzert erleben wir einen wahren Augen- und Ohrenschmaus. Die zu Füßen
fast 1000 Jahre alte Burg Gößweinstein liegende Basilika wird auch heute noch von Tausenden Wallfahrern und Touristen besucht.
Sonntag, 21. Juni 2026: Nürnberg, des »deutschen Reiches Schatzkästlein« ursprünglich genannt, weil hier die Reichskleinodien aufbewahrt wurden, wartet heute auf unseren Besuch.
Welch spannende Bandbreite an Sehenswürdigkeiten hat diese Stadt zu bieten, wie viele Namen und Attribute hat die einstige Freie Reichsstadt erworben: Meistersingerstadt, Dürerstadt, Stadt des
Spielzeugs und des Christkindelmarkts, der Lebkuchen und der Bratwurst, aber auch der Ort, an dem die Naziparteitage abgehalten wurden und die Kriegsverbrecherprozesse stattfanden. Bei einer
kombinierten Stadtführung lernen Sie Nürnberg auf dem bequemen Wege mit dem eigenen Bus kennen, bevor wir uns dann »auf Schusters Rappen« in die Innenstadt begeben und uns erklären lassen, was es
mit dem »Ehekarussell« und dem »Gänsemännchenbrunnen« auf sich hat.

Montag, 22. Juni 2026: Faszination – Weltkulturerbe – führt uns heute in das städtebauliche Kleinod Bamberg, mit seiner gut erhaltenen Altstadt und seinem romantischem Flair. Bamberg gilt als Stadt der Bischöfe und Biere, wegen seiner Lage auf sieben Hügeln auch als das »Fränkische Rom« bezeichnet. Es gibt über 2.400 denkmalgeschützte Häuser, verwinkelte Gassen und zahlreiche Kirchen. Zu den herausragendsten Bauwerken gehört der spätromanische-frühgotische Kaiserdom. Aufgrund dieses unversehrt erhaltenen Altstadtensembles wurde Bamberg bereits 1993 der Titel eines UNESCO-Weltkulturerbes verliehen. Bei einer Führung lernen wir den überwältigenden Reichtum der originalen Bausubstanz kennen, und auch den Bamberger Reiter im Dom werden wir sehen. Nach der ersten Orientierung schauen wir uns Bamberg von der Wasserperspektive an und sind mit einem Schiff der weißen Flotte auf der Regnitz unterwegs. Am Nachmittag erwartet uns ein Ortswechsel, und wir fahren ins malerische Forchheim mit seinem außergewöhnlichen Bestand an Fachwerkhäusern.

Dienstag, 23. Juni 2026: Wie kaum eine andere Stadt vereint die Residenzstadt Coburg Kunst, Kultur und Geschichte. Geprägt wurde die einstige Residenz vor allem von den Herzögen des ehemaligen
Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Ihre Heiratspolitik stellte Verbindungen zu fast allen europäischen Herrschaftshäusern her – allen voran die Heirat zwischen Queen Victoria und Prinz Albert
von Sachsen-Coburg und Gotha. Erleben Sie die Welt des Hochadels, bestaunen Sie die Kunstsammlungen oder die historische Altstadt. Mit der Führung durchstreifen Sie zu Fuß die historische
Innenstadt mit allen ihren Schätzen und der Veste. Wer in Coburg unterwegs ist, begegnet dem Coburger Mohr: auf dem Stadtwappen und als Schutzpatron der Stadt.
Mittwoch, 24. Juni 2026: Auf dem Rückweg gibt es noch einen Abstecher nach Hannoversch-Münden mit seinen über 700 Fachwerkhäusern aus mehreren Jahrhunderten. Alexander von Humboldt
zählte Münden, wie es damals hieß, zu den sieben schönsten Städten der Welt. Da es auf der Strecke wenig gute Raststätten gibt, ist ein Zwischenstopp in Hannoversch-Münden im Ratsbrauhaus
geplant, danach treten wir die direkte Rückreise nach Hamburg-Poppenbüttel an.
Den vollständigen Reiseablauf und die Anmeldemodalitäten entnehmen Sie bitte den beiliegenden ausführlichen Reisebeschreibungen.
organisiert von Detlef Rätz, Telefon 040-536 11 93; Treffpunkt 10.00 Uhr am Busbahnhof Poppenbüttel, Wentzelplatz
Ausgangspunkt ist die ÖPNV-Haltestelle B 432 (Rade). Die Haltestelle liegt einsam in einem großen Waldgebiet, von dem ein Weg nach Rade führt. Wir umwandern Rade in südlicher Richtung und
überqueren dabei die Alster. An der Sielbek gehen wir entgegengesetzt weiter. Die Sielbek ist ein kleiner Nebenarm der Alster mit einem stark ausgeprägten Bruchwald. Neben einem Wirtschaftswald
passieren wir kleinere verschiedene Naturwaldflächen, bis das Brookhus erreicht wird. Von dort gehen wir zum Mühlenteich, um beim »Gasthaus Zum Bäcker« einzukehren.
Wanderinteressierte melden sich bitte für genauere Informationen drei Tage vor Veranstaltungsbeginn bei Detlef Rätz. Für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos, Gäste zahlen 10 €.